Viele müssen in Deutschland monatelang auf eine Therapie warten, besonders Kinder und Jugendliche sind betroffen. Die Grünen fordern deshalb Reformen.

Psychische Erkrankungen haben in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen, auch infolge multipler Krisen. Besonders betroffen sind Kinder und Jugendliche. Laut aktuellem „Schulbarometer“ der Robert Bosch Stiftung berichtet inzwischen etwa je­de*r Vierte von psychischer Belastung, im Jahr 2024 war es noch etwa je­de*r Fünfte.

Gleichzeitig stößt das System an seine Grenzen: Pa­ti­en­t*in­nen warten im Schnitt rund 26 Wochen auf einen Therapieplatz. Für Kinder und Jugendliche haben sich die Wartezeiten seit Beginn der Pandemie laut einer Studie der Universität Leipzig nahezu verdoppelt. „Für viele Betroffene bedeutet das, dass sie gerade in Phasen akuter Belastung oder Krise monatelang auf Hilfe warten müssen – mit erheblichen Risiken für ihre gesundheitliche Entwicklung sowie für soziale Teilhabe und Erwerbsfähigkeit“, so Kappert-Gonther.

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