Bundesförderung für zwei Bremer Sportprojekte: Starkes Signal für unsere Stadtteile
„Ich freue mich sehr, dass sich gleich zwei wichtige Sportprojekte aus Bremen in diesem hochkompetitiven Verfahren durchsetzen konnten. Das ist ein starkes Signal für unsere Stadtteile und für den Breitensport vor Ort“, erklärt die Bremer Bundestagsabgeordnete Dr. Kirsten Kappert-Gonther, anlässlich der Entscheidung des Haushaltsausschusses im Deutschen Bundestag über die Sanierungsförderung für zwei Bremer Sportstätten.
„Diese Investitionen stärken die Sportinfrastruktur in unseren Quartieren ganz konkret. Moderne und gut ausgestattete Sportanlagen sind entscheidend für körperliche und mentale Gesundheit, fördern soziale Begegnungen und gesellschaftlichen Zusammenhalt – gerade auch für Kinder und Jugendliche“, so Kappert-Gonther weiter.
In Horn-Lehe wird der Kunstrasenplatz an der Sportanlage Curiestraße saniert und die Anlage erweitert, wofür rund 1,2 Millionen Euro bereitgestellt werden. In Blumenthal wird zudem der Rotgrandplatz der Sportanlage Burgwall mit einer Fördersumme von über 1,2 Millionen Euro umfassend saniert.
Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat am 22. April 2026 im Rahmen des Förderprogramms „Sanierung Kommunaler Sportstätten (SKS)“ die Förderung der beiden Projekte aus Bremen beschlossen. Das Programm setzt die von der Koalition vereinbarte sogenannte Sportmilliarde um und unterstützt Kommunen bei der Sanierung und Modernisierung ihrer Sportinfrastruktur.
Im Herbst 2025 wurde der erste Förderaufruf für die erste Tranche in Höhe von 333 Millionen Euro gestartet. Kommunen, Gemeinden und Landkreise konnten sich bis zum 16. Januar 2026 mit einer Interessensbekundung bewerben, um Sportanlagen wie Sportplätze, Hallen, Kombisportanlagen oder Schwimmbäder zu sanieren und zu modernisieren.
Auch vor dem Hintergrund, dass die Nachfrage die verfügbaren Mittel deutlich überstieg, ist die erfolgreiche Auswahl der beiden Bremer Projekte besonders hervorzuheben: Rund 3.600 Anträge mit einem Fördervolumen von etwa 7,5 Milliarden Euro standen lediglich 333 Millionen Euro gegenüber. Das Programm ist das Nachfolgeprogramm von „Sanierung kommunaler Sportstätten im Bereich Sport, Jugend, Kultur“ (SJK), allerdings mit insgesamt geringeren Haushaltsansätzen.
Zusätzlich weist Kappert-Gonther auf weitere Fördermöglichkeiten hin: Aktuell läuft noch bis zum 19. Juni der Sonderförderaufruf „SKS-Schwimmbäder“ mit einem Volumen von 250 Millionen Euro, der gezielt die Sanierung und Modernisierung von Schwimmbädern unterstützt. Zudem ist für Herbst 2026 ein zweiter allgemeiner Förderaufruf im Rahmen des SKS-Programms mit weiteren 333 Millionen Euro geplant.
„Ich ermutige die Kommunen ausdrücklich, diese Chancen zu nutzen. Der Bedarf ist groß – und wir setzen uns weiterhin dafür ein, dass der Bund die Mittel für die kommunale Sportinfrastruktur langfristig stärkt“, so die Abgeordnete abschließend.
Hier der Link zur Projektliste: https://www.bmwsb.bund.de/SharedDocs/pressemitteilungen/DE/2026/04/sks.html

