Seit einigen Tagen wird über den Tod einer russischen Wissenschaftlerin diskutiert, die an einem Institut für Pestkrankheiten im russischen Irkutsk gearbeitet hat und deren offizielle Todesursache laut russischen Medien eine Lungenentzündung sein soll. Um sicherzustellen, dass es sich nicht um Lungenpest handelt, fordern die WHO und die EU von Russland eine transparente Aufklärung des Falls.
Der aktuelle Ausbruch zeigt, dass starke Institutionen der globalen Gesundheit wie die WHO essenziell sind, damit die Gesundheit weltweit geschützt werden kann. Dafür braucht es zeitnahe, vollständige und verlässliche Daten.
Autoritäre Regime schotten sich ab, verletzen die internationalen demokratischen Spielregeln und ziehen sich damit auch aus der Verantwortung für die globale Gesundheit. Das gefährdet, dass Gesundheitskrisen früh erkannt und bewältigt werden.
Zwei ausführliche Artikel dazu können hier nachgelesen werden:

